Der Mülleimer kennt Dich

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Nicht mehr ganz so weit weg vom Minority Report ist London:

Natürlich erstmal unter dem vermeintlich harmlosen Deckmäntelchen findiger Marketingstrategien, aber das kann (und wird sicherlich auch) noch in ganz anderen Zusammenhängen unangenehm werden … bald … jetzt schon?!

 

Liberty vs. Security

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Sehr plastisch stellt die Wortanalyse von google Books den stetig voranschreitenden Trend hin zu mehr (scheinbarer) Sicherheit auf Kosten der Freiheit dar:

Der Service heisst Google Books Ngram Viewer, und analysiert das Vorkommen bestimmter Phrasen innerhalb der von google Books erfassten Bücher.

Auch für deutsche Bücher ist dieser Service verfügbar. Hier sieht das Ergebnis der Gegenüberstellung nicht ganz so beeindruckend aus. Bemerkenswert ist der Verfall von “Freiheit” seit den 90ern dennoch:

Gefunden über einen Retweet von Sixtus von Evgeny Morozov

Debatten Déjà Vu

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Ich wusste doch, dass mir diese nicht enden wollenden Debatten rund um Medienkopiererei irgendwie bekannt vorkommen:

In der “Matrix” übrigens treten solche Déjà Vus immer dann auf, wenn das Programm im Hintergrund geändert wurde. Eine passende Parallele zur Lobbyarbeit der Medienindustrie, wie ich finde.

Gefunden über fefe

Das saubere Internet

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Wieder mal eine auf den Punkt bringende Infomation (das “r” habe ich absichtlich vergessen) von Alexander Lehmann. Den Verlockungen des sauberen Internets sollte man doch nicht wiederstehen können, oder? So läuft’s im cleanternet:

Passend hierzu weitere Empfehlungen:

Gefunden über spreeblick.com

Heute im Web gelesen – Folge 6

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Ja, seit gestern habe ich auch ein Facebook Profil. Einfach mal um mitreden zu können. Und zwar nicht mit meinen ach so zahlreichen Onlinekontakten, sondern mit der aktuellen Diskussion.

Ich hatte den ganzen Anmeldeprozess über schon das Gefühl, dass ich bloß keine Option übersehe, die mir vielleicht doch etwas zuviel von meinen geliebten Daten abverlangt. Allein schon, dass die per default gerne eine google Adressliste durchgeforstet haben möchten …

Quasi zwangsläufig stiess ich im Nachhinein auf folgenden Artikel, der auf den aktuellen ich nenne es mal Aktionismus der Politik eingeht, und die eigentliche Problematik sehr treffend schildert:

Moral vs. Wissenschaft?

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Hier mal ein wenig schwere Kost.

Der Schriftsteller Sam Harris erläutert seine Gedanken zu der These, dass Moral auch wissenschaftlich untermauert werden kann, in seinem Vortrag auf einer TED Konferenz:

Seine Position zu diesem Thema wird hier beindruckend plastisch und somit auch verständlich dargelegt, und ich kann sie in weiten Teilen nachvollziehen, sonst würde ich sie hier wahrscheinlich nicht posten.

Doch birgt sie verständlicherweise auch einiges Gefahrenpotential. Gerade in solch einer schwierigen Frage nach der Gültigkeit von universellem moralischen Verhalten, kann man, auf kleinste Alltagsverhaltensweisen heruntergebrochen, auch schnell in totalitäre Fahrwasser gelangen. Ich denke, mindestens dies sollte eine wichtige Schlussfolgerung aus solcherlei Diskussionen sein: es wird nicht unbedingt das eine Ziel geben, welches man quasi als Endstadium zu erreichen anstrebt. Das Leben zu respektieren heißt zwangsläufig auch, die Oszillation zwischen Gut und Böse anzunehmen, aber so wenig Schaden wie möglich entstehen zu lassen. Sozusagen getreu dem Motto “Der Weg ist das Ziel” … aber es sollten schon alle mitgehen … eventuell … so’n bischen.

Nebenbei: das die institutionalisierten großen Religionen in diesen Fragen nicht unbedingt die verlässlichsten Ratgeber sind, zeigt sich an den aktuellen Enthüllungen wieder ganz vorzüglich.

Da finde ich solch erfrischend klar vertretenen Positionen, wie hier von Sam Harris, oder z.B. auch die eines Richard Dawkins, umso wichtiger.

Video gefunden über nerdcore